Von Bari nach Hause

Von Bari nach Hause


  • Unsere Route

  • Wenn Du mit der Maus über die Fotos gehst, findest du in manchen Fällen ein zweites Foto
  • Zum ersten Mal wollten wir keine Rundtour machen, sondern eine Ein-Weg-Reise nach Hause. Wir starteten in Süditalien vom Flughafen Bari in Apulien. Nach der Befahrung des Gargano kreuzten wir durch Kampanien zur Westküste. Dort radelten wir die Amalfiküste entlang bevor es wir uns zu den Abruzzen, der Toskana und wieder zurück an die Küste im Osten durch die Emilia Romagna wandten. Wir folgten dem Veneto und natürlich Venedig. Dann führte uns unsere Route nach Norden durch die Dolomiten nach Südtirol ostwärts. Über das Stilfser Joch passierten wir die Grenze zur Schweiz. Ein kleiner Ausflug durchs Engadin um durch Österreich zurück nach Deutschland zu kommen. Nach 6 Wochen erreichten wir unser Zuhause in Ostwestfalen.

    Die Tour in Zahlen:

  • 1. Strecke 3.410 km
  • 2. Zeit 201 H
  • 3. ø pro Tag 92 km
  • 4. ø Geschwindigkeit 17 km/h
  • 5. ø Höhenmeter 960 m pro Tag
  • 6. ø Steigung 6% (0 – 20%)
  • 7. ∑ Höhenmeter 35.610 m
  • Die Zeichnung zeigt das Höhenprofil der Tour.

    Trani - Castel del MonteTrani - Castel del Monte

    Trani - Castel del Monte

    Nach dem ersten Tag mit Regen erlebten wir das Land bei sonnigem Wetter so wie es jeder Italienturist erwartet. Wir besuchten Trani, eine pittoreske kleine Stadt am Meer, bevor uns auf einen Abstecher zum Kastell del Monte machten (Bild 2). Das Kastell liegt auf einem der wenigen Hügel Apuliens. Erbaut im 13. Jahrhundert von Kaiser Friedrich II. wirft es viele Fragen aufgrund seiner Architektur auf. Das Mysterium dieses Gebäude ist bisher noch nicht aufgedeckt worden. Wir wenden uns wieder der Küste dem Gargano zu, dem Sporn des italiensichen Stiefels. Tiefblaues Wasser entlang der Kreideklippen lassen uns oft halten, um die spektakulären Ausblicke zu geniessen.

    ViesteVieste

    Vieste

    Vieste am äußersten Ende des Sporns ist eine andere Stadt, die man nicht auslassen sollte, wenn einen der Weg durch Apulien führt. Unglücklicherweise wechselte das Wetter wieder. Später sind wir inmitten des „Foreste Umbra“, wo es weder Campingplätze, Herbergen oder andere Plätze zum schafen gibt, als ein schweres Gewitter losbricht. Der nette Mann vom Staatsforst lässt sich unter dem Eindruck des Gewitters erweichen und so können wir in der großen Küche der Forstverwaltung schlafen. Pech, dass wir keine Chance hatten vorher Essen einzukaufen. So gibt es abends eine Tütensuppe (Eiserne Reserve) und da wir kein Müsli mehr haben zum Frühstück Nudeln mit Zucker. Das funktioniert auch gut.

    AmalfitanaAmalfitana

    Amalfitana

    Vom Gargano durchqueren wir das Land zur südwestlichen Küsten. Die Route ist nicht sehr touristisch. Kein Campingplatz in Sicht. Wir fragen einen Gemüsebauern, der uns freundlicherweise in seinem Garten zelten lässt. Wir verbringen den Abend am Esstisch unserer Gastgeber, trinken Rotwein und sprechen einen Mix aus italienisch, französisch und englisch. Was für ein Abend. Bevor wir die Amalfiküste erreichen, besuchen wir Paestum, welches wie Pompeii zu den zwei antiken Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend gehört, die man gesehen haben muss. Die Amalfitana ist spektakulär. Jetzt in der Vorsaison können wir die Küstenstraße auf dem Rad geniessen, trotz das viele Busse und Autos die gleiche Idee hatten. Eine Autovermietung für besondere Gelegenheiten vermietet diese wunderschöne Vespa mit Beiwagen aus der ersten Produktion (Bild 2).

    Gran Sasso

    Gran Sasso

    Wir verlassen die Küste wieder und steuern nach Norden zum Gran Sasso National Park. Dies Nacht wird unsere erste bei einem Warmshowers Gastgeber nahe Piedimonte. Wir verbringen gemeinsam einen vergnügten Abend mit Rotweine und köstlichem Essen. Am Morgen bereit unsere Gastgeberin noch ein Lunchpaket für uns. Großartig! Außerhalb von Sulmona schlagen wir unser Zelt auf einem privaten Stück Land auf, von dem wir einen freien Blick über die Stadt mit den Bergen im Hintergrund haben. Sehr romantisch. In L’Aquila wird uns die rauhe Realität der zerstörerischen Kraft von Erdbeben anhand der Hinterlassenschaften vor Augen geführt. Das Stadtzentrum ist eine einzige Großbaustellen. Überall werden Gebäude mit kunstvollen Gerüsten abgestützt. Schwere Lkw´s, Kräne und Baulärm sind in jeder Straße zu sehen und zu hören. Man bedenke, das Erdbeben war 2009 – also vor 7 Jahren.

    Nach L’Aquila klettern wir aufwärts in den Gran Sasso National Park, das Gebiet mit den höchsten Bergen der italienischen Halbinsel. Von unserem Campingplatz schauen wir auf die Gipfel des Corno Grande (2.912 m) und des Monte Corvo. Was für ein Kontrast zum düster ausschauenden L’Aquila.

    Norcia

  • Inzwischen haben wir Umbrien erreicht. Wir fahren durch Amatrice, wo wir für eine Mittagspause vor der historischen Kirche St. Agostino halten. Was wir in diesem Moment nicht wissen, ist das diese Kirche wie die meisten Häuser ein paar Wochen später von einem Erdbeben zerstört werden. Genauso wie der Marktplatz in Norcia. Dieser wunderschöne Platz wird nach Erdbeben im August genauso in Ruinen liegen.
  • Zwischen Norcia und Spoleto, oberhalb des kleinen Dorfes Vallo di Nero, fahren wir einen Abschnitt der alten Eisenbahnlinie, welche für Radfahrer, Reiter und Fußgänger geöffnet wurde. Der Weg besteht aus losem Schotter. Er macht uns aufgrund des schweren Gespanns etwas stressig. Wir nehmen diese Route wegen der Eisenbahntunnel. Wer Angst vor´m Dunkeln hat, sollte hier nicht entlang fahren. Die Tunnel sind lang und ohne irgendwelches Licht. Einmal mussten wir im Tunnel anhalten, da wir drohten umzufallen (Schotterweg). Plötzlich war es dunkel, da der Dynamo anhielt. Wirklich absolut schwarz! Nichts, kein Licht vom Ende des Tunnels oder irgendetwas anderes konnten wir sehen. Bis wir uns wieder bewegten und das Radbeleuchtung wieder arbeitete. Unheimlich!
  • ToskanaToskana

    Toskana

    In Perugia (Umbrien) verbringen wir 2 Nächte bei Warmshowers Gastgebern in ihrem wunderschönen Appartment inmitten des historischen Stadtzentrums. Von Castiglione an der Westseite des Trasimenischen Sees führt eine schnurgerade Straße in die Toskana über Montepulciano, San Quirico, Montalcino, Siena und San Gimignano. All diese Städte sind touristische Höhepunkte und genauso überfüllt. Unser erster Zeltplatz in der Toskana ist eine Wiese neben einem der typischen Landhäuser. Während es regnet, versuchen wir in der Apside unseres Zeltes zu kochen. Nicht sehr gemütlich. In Siena besuchen wir den Campo, der Ort wo das berühmte Pferderennen jedes Jahr stattfindet. Der ovale Platz ist wie eine Suppenschüssel geformt, in dem das Zentrum tiefer liegt als die Ränder. Eine großartige Atmosphäre! Kurz vor San Gimignano (Bild 2) entdeckt Fritz einen Riss in der Vorderradfelge. Das schaut nicht gut aus. Hier haben wir keine Chance eine neue Felge zu bekommen. Es ist Sonntag und San Gimignano ist nur eine kleine historische Stadt. Wir setzen darauf, dass wir es später in Florenz ersetzen können.

    IL Campo, Siena

    FlorenzFlorenz

    Florenz

    Die Straße nach Florenz war wenig angenehm. Sicher mögen wir es in den Bergen zu fahren und freuen uns schon auf die Pässe in den Alpen. Aber wir mögen es weniger durch eine hügelige Gegend zu fahren mit einem ständigen auf und ab. Zusätzlich machte uns unser Warmshowers Gastgeber etwas verrückt mit seinen Ankunftzeiten, da es unserer Meinung nach schwierig ist diese genau zu bestimmen, wenn man mit dem Rad kommt. Aber wir erreichten unsere Unterkunft innerhalb der Zeit und konnten noch einen Stopp an der Piazzale Michelangelo machen und den wunderschönen Blick auf die Stadt genießen. Es war nicht eingeplant, dass wir 3 Nächte in Florenz verbringen, um eine neue Felge zu organisieren. Keiner der Radgeschäfte hatte die richtigen Teile, so das wir uns entschieden direkt beim Hersteller Velocity in den USA zu bestellen. Es wurde uns zugesagt mit der Expresslieferung wäre es in 3 Tagen in Italien. Super!

    Nachdem wir die Bestellung der Felge klar gemacht hatten, waren wir entspannt genug für die Besichtigung von Florenz. Derweil stand unser Tandem sicher beim Gastgeber in der Garage. Florenz ist eine großartige Stadt. Voll mit historischen Gebäuden. Gottseidank waren wir vor der Hochsaison hier, wenn die Stadt noch voller ist. Schon jetzt musste man sich manchmal seinen Weg durch die Menge suchen. Von den Gästen in der WS-Gemeinschaft wurde erwartet abwechselnd für alle, was für mehrere bedeutete, zu kochen. Heute waren wir dran. Kein Problem. Wir schlugen Nudeln vor, was beim Gastgeber Verwunderung hervorrief: Nudeln und was sonst? Nach einer kleinen Diskussion wurde uns klar, das Nudeln nur ein Zwischengang in Italien sind. Danach machten wir ein vollständiges Menü und hatten Spaß an einem unterhaltsamen Abend mit internationalen Gästen.
    Unser Felge sollte nach Ravenna geliefert werden, unserem nächsten Ziel. Wenn die Straße zu Küste mehr oder weniger flach ist, dachten wir, würde uns die gerissene Felge ohne Probleme in die Emilia Romagna bringen.

    Von Ravenna nach Venice

    Es wird gesagt, Ravenna ist eine schöne Stadt. Wir waren jedoch so damit beschäftigt unser Ersatzteil zu bekommen, dass wir weder die Zeit und noch die Musse für eine Besichtigungstour hatten. Unsere Gastgeber waren nur fabelhaft. Zuerst wurden wir gedrängt in ihrem Schlafzimmer zu schlafen, während sie auf der Couch lagen. Zum zweiten waren sie eine große Hilfe als die Zollmodalitäten zu einem größeren Problem heranwuchsen. Der Lieferservice teilte uns mit, wir benötigen Dokumente, aber sie sagten uns nicht welche genau sie benötigten. Nach vielen Anrufen, Mails und nervigen Unterbrechungen versicherte uns die Liefergesellschaft, alles wäre jetzt ok. Die Auslieferung würde jetzt von der französichen Grenze erfolgen. Super! Aber bitte können Sie es dann nach Venedig schicken, weil wir weiterfahren müssen. Ja kein Problem. Gut alles erledigt und wir können fahren.

    Venedig

    Wir zelteten auf dem Campingplatz auf dem Lido, einer der Inseln vor der Küste. Von dort können wir die Hauptinsel mit dem billigen und schnellen Vaporetto, dem Wasserbus, erreichen. Florenz war voll mit Touristen, Venedig war noch dichter gefüllt. Obwohl Fritz meinte, im Sommer wären es noch sehr viel mehr. Wir arbeiteten uns durch die Sehenswürdigkeiten und machten Touren nach, der berühmten Gläsbläserinsel, und Burano mit den bunten Häusern. Es ist Wochenende, so dass wir entspannt und Venedig schlendern können wie viele Touristen. Unsere Lieferung soll am Montag eintreffen, so dass wir uns nicht sorgen müssen.

    Montag. Keine Lieferung. Und keine am Dienstag und am Mittwoch. Uns wurde gesagt, die Felge wäre nach Ravenna geschickt worde. Aber der Lieferservice will sein Bestes geben sie nach Venedig zu bringen. Wir verbrachten 3 Tagen ohne den Campingplatz zu verlassen, da uns diese Infos fehlten. Wir wollten nicht riskieren, dass der Fahrer die Lierferung wieder mitnimmt, wenn der Empfänger nicht angetroffen word- Die einzige Besonderheit in diesen langweiligen Tagen war ein österreichisches Paar, welche von einer Tour auf dem Nachhauseweg war nach ca. 2.800 km. Normal wäre es nichts Besonderes, aber sie war 81 und ihr Mann nicht jünger. Die Frau fuhr ein E-bike, dass sie zum 80. Geburtstag bekommen hatte. Vorher fuhr sie ohne Unterstützung. Mit höchstem Respekt vor den beiden fragten wir uns, ob wir dies in dem Alter noch tun könnten. Auf jeden Fall gab uns dieses Beispiel Hoffnung für viele kommende Jahre mit dem Rad. Schlußendlich kam die Felge am Donnerstag Morgen an. Wir eilten zum Radgeschäft, aber sie schlossen gerade zur Mittagspause. Fritz brachte schon einmal die Speichen an, zog sie etwas an und nach der Mittagspause zentrierte der Inhaber das Rad für uns – unentgeltlich. Wir hätten die meiste Arbeit schon getan. Aufwiedersehen Venedig.

    Die Dolomiten

    Bei Treviso fanden wir einen Platz zum zelten im Garten eines netten älteren Pärchens, eingeschlossen eine geschenkte Flasche Prosecco. Jetzt ging es in die Dolomiten. Das erste und einzige Mal, dass wir wild zelteten. Es gab keinen Camping und keinen Garten. Aber wir fanden einen schönen versteckten Platz mit einem spektakulären Blick auf die Gipfel der östlichen Dolomiten. In Cortina d’Ampezzo wechselten wir die Richtung nach Westen gen Bozen und Meran. Vorher jedoch mussten wir zu unserem Vergnügen einige Pässe überqueren. Nach dem Falzarego kamen in der Sellagruppe der Pordoi und der Sellapass bei schlechtem Wetter. In der Sella waren wir nicht allein. Am Sonntag war Bikeday und die Straße für motorisierte Fahrzeuge geschlossen. Stattdessen fuhren tausende von Radfahrern die 4 Pässe der Sellarunde in der Kälte.

    Stilfser JochStilfser Joch

    Stilfser Joch

    Das Stilfser Joch – 2.750 m über N.N. Vom Zeltplatz in Prad müssen wir 1.845 m in 48 Kehren bis zur Passhöhe hinauf. Dies wird die Königetappe dieser Tour. Hunderte von Rennfahrern überholen uns. Die von ihnen denken, wir wären etwas verrückt unsere 100 Kg Ausrüstung hinaufzufahren. Wir nehmen uns Zeit und erreichen endlich die Höhe. Müde, glücklich und stolz, dass wir das schaffen. Begleited vom Applaus einiger Radfahrer nehmen wir die letzte Kehre. Danke Jungs – das tat gut! Aber bald, nach dem Ofenpass wird uns unserer Rad wieder mit einem Problem konfrontieren. Der Freilauf arbeitet nicht mehr, das bedeutet wir müssen auch bergab ständig treten, um die Kette auf Spannung zu halten. Sehr nervig. Wir entscheiden uns jetzt Pässen zu vermeiden und ändern unsere Route durch das Engadin und Österreich.

    Schweiz - Österreich

    Wir machen einen kurzen Abstecher durch das schweizer Engagdin, was nicht die schlechteste Route ist. Die Landschaft im Inntal ist wunderschön und die warme Sonne macht das Radfahren zum Vergnügen. Wir werden auf jeden Fall wieder in die Schweiz kommen. Wenn es nur nicht so teuer hier wäre! Nach zwei Nächten auf schönen Campingplätzen passieren wir die österreichische Grenze. Gerade als ich die österreichische Fahne hisse, stoppt ein deutsches Pärchen auf einem Tandem neben uns. Welch nette Überraschung. Sie machen einen Tagestrip durch die Region. Nach einer kurzen Unterhaltung müssen wir weiter. In Österreich nehmen wir den Fernpass, eine stark befahrere Straße nach Deutschland. Nicht ideal für Radfahrer aufgrund der vielen Busse und Lkw´s auf der Straße. Aber es ist der kürzeste und letzte steilere Anstieg auf dem Rückweg nach Deutschland. In Füssen kommen wir über die Grenze (Bild 2: Blick vom Fernpass auf die Zugspitze, der höchste deutsche Berg).

    Schloß Neuschwanstein

    Schloß Neuschwanstein

    Auf unserer ersten Etappe durch Deutschland schauen wir bei Neuschwanstein vorbei, DIE touristische Sehenswürdigkeit unseres Heimatlandes. Aber wir wollen es nicht von innen besichtigen, da gesagt wird es wäre nicht so aufregend und wir haben noch einige Kilometer vor uns, um unsere Übernachtungsmöglichkeit bei einer Freundin hinter Augsburg zu erreichen. Gerade nach passieren der deutschen Grenze, merken wir, es ist niemand so pingelig mit Radfahrern wie die Deutschen. Wir müssen erst nach Deutschland zurückkommen, um von wütenden Autofahrern auf einen huckeligen Radweg verwiesen zu werden. Niemand hatte in Italien mit Radfahrern auf der Straße ein Problem, auch wenn Radwege nebenan waren. Wenn Radwegeplaner dies hier lesen: Bitte gestaltet sie fahrbar für Räder, das meint den Belag, ohne Bordsteine und Signalschildern mitten auf ihnen.

    Rothenburg ob der Tauber

    Nach Hause kommen

    Immer haben wir eine Karte auf Papier von den Ländern dabei durch die wir reisen.
    Warum haben wir keine von Deutschland dabei? Offensichtlich denken wir, wir kennen unser Land auswendig. Auf jeden Fall, schaffen wir es unseren Weg mit dem Garmin, Komoot und den Smartphones zu finden. Wir kommen an den schönen romantischen Städten Nördlingen, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber vorbei. Aber wir sind in einer Art nach Hause kommen Modus. Uns fehlt etwas das Interesse für die Schönheit der Städte und der Landschaft in Deutschland. Vielleicht sollten wir unsere Tour durch Deutschland in einem Tag planen. Die letzte Nacht der Reise verbringen wir bei einem gastfreundlichen Paar bei Bad Hersfeld. Sie lassen uns auf einem Rasenstück hinter der Scheune zelten. Die letzte Etappe wartet. Mit Gegenwind kämpfen wir uns durch die Hügel rund um Kassel und kommen sicher und gesund am Nachmittag bei uns zu Hause an. Unsere Katze Heidi begrüßt uns erfreut.