Maier Hose

Wir haben dieses Jahr (2017)von März bis Dezember zwei Hosen von Maier getestet. Es handelt sich um lange Sporthosen mit Strech (Damen und Herren). Da wir normalerweise immer mit Radhosen unterwegs sind, waren diese Hosen ein wenig ungewohnt für uns. Außerdem kann man sie nicht abzippen. Wir dachten erst, das sei ein wenig unpraktisch.

Die Mitarbeiterin von fahrrad24.de, die uns diese Hosen zu Verfügung gestellt haben, meinte, dass es auch Vorteile hat, wenn man die Beine nur umschlagen, anstatt abzippen muss. Denn so hat man immer alles „dabei“. Die Hosen verfügen über eine Schlaufe und Knöpfe, so dass man den umgeschlagenen Stoff fixieren kann. Wir haben die Hosen auf unserer Tour durch den Kaukasus dabei gehabt. Ideal waren sie für die frühen Morgen- und die Abendstunden, also dann, wenn es noch kühl und feucht war. Im Kaukasus waren wir häufig auf über 2.000 Metern unterwegs, da wurden die Abende recht frisch.  Darüber hinaus haben wir sie sie auch als Sonnenschutz, gegen die Hitze, getragen. Die dunkleren Farben (blau und schwarz) haben den Vorteil, dass du den Schmutz kaum siehst. Was ja nicht unwichtig auf Radreisen ist.

 

Odzun, Armenien

Unsere Schuhe

Vaude Mountainbike Schuhe

Zum Testen hatte uns fahrrad24.de diese Mountainbikeschuhe (Modell Kelby für Herren bzw. Aresa für Damen) zur Verfügung gestellt.

Wir wollten Schuhe, mit denen wir nicht nur radfahren, sondern auch gut laufen können. Wir war etwas skeptisch.

Einerseits haben wir bisher eher Rennradschuhe getragen. Und zwar solche, die ein wenig weicher sind und etwas mehr Profil als reine Rennradschuhe haben, optisch jedoch Rennradschuhe sind. Davon sind diese Vaude-Schuhe natürlich weit entfernt. Die Optik sprach uns zunächst nicht wirklich an.

Sofort spürbar war der Tragekomfort und der sichere Halt beim Gehen. Die Straßen- und Geländeverhältnisse im Kaukasus verlangen nach einem guten Schuh, insbesondere wenn man aufgrund schwacher Bänder zum Umknicken neigt.

 

Also haben wir uns überreden lassen die Schuhe auszuprobieren. Nicht ganz ohne Risiko, denn wegen des geringen Stauraums können wir jeweils nur ein Paar Schuhe mit auf die Reise nehmen.

Diese Schuhe haben uns mittlerweile überzeugt. Wenn wir zum Fotografieren auf der Suche nach einer schönen Perspektive einen Hang mit Geröll hinaufkraxeln oder in Wiesen mit hohem Gras umherlaufen, wollen wir uns auf einen sicheren Tritt verlassen können. Darüber hinaus kann man die Schuhe ohne Probleme den ganzen Tag hindurch tragen, ohne sich danach zu sehnen, die Dinger endlich ausziehen zu dürfen. Die Schnürung ist sehr flexibel durch die Bänder und den zusätzlichen Klettverschluss. Durch das Meshgewebe sind sie außerdem auch bei hohen Temperaturen recht gut belüftet, wenngleich es natürlich keine Sandalen sind. Schließlich -und das ist der wichtigste Punkt- können wir mit diesen Schuhen hervorragend Rad fahren. Die SPD-Klicks halten sicher in den Pedalen. Die Sohlen sind steif genug, um die Kraft gut auf die Pedalen zu bringen. Und auch beim Ziehen, wie z.B. auf dem Liegerad, machen diese Vaude-Schuhe eine gute Figur. Die Schuhe werden mit geschlossener Sohle und den Klick-Adaptern geliefert. So kann man selbst entscheiden, ob man die Klicks montieren will, oder nicht. Das geht recht fix. Man muss nur den vorgestanzten Bereich der Sohle ausschneiden und die Klicks festschrauben.

Für uns beide gilt, dass diese Schuhe mittlerweile zu unseren Lieblingsschuhen geworden sind, die wir auch zuhause beim Radfahren stets als Erstes aus dem Regal holen. Für Reiseradler ist dieser Allrounder ideal, weil man außer ihm lediglich ein Paar Sandalen und/oder Flipflops zum Duschen benötigt.

Multifuelkocher: Primus Omnifuel II

Unser neuer Starkocher

Im Mai 2017 haben wir einen Primus Omnifuel II von Bergzeit.de zum testen bekommen. In Kombination mit neuen hartanodisierten Töpfen von Trangia, plus einem faltbaren Windschutz ist die Kocherausrüstung jetzt 500 g leichter als zuvor (Trangia, Edelrid Hexon Multifuel). Der Primus-Brenner machte in unserem kleinen Vergleichstest zu Hause einen rundum besseren Eindruck als der Edelrid Hexon. Die Verarbeitung erscheint besser, die Töpfe stehen stabiler auf dem Dreibein und die Feinregulierung ist der Hit. Aber seht selbst!

Im Kaukasus (Sommer 2017) kommt der Praxistest.

Globetrotter Reparaturservice

Gute Serviceleistung Globetrotter

Unser Hilleberg Keron IV Tunnelzelt ist ca. 20 Jahre alt und wurde sehr oft über lange Zeit genutzt. Globetrotter Ausrüstung, ein deutscher Händler für Outdoorausrüstung mit verschiedenen Geschäften und einem Onlineshop, bietet einen Zeltcheck auf Wasserdichtigkeit an.

Wir haben das Zelt eingesendet und bekommen es mit der Anmerkung zurück, es sei alles in Ordnung und es wäre nicht nötig etwas zu reparieren. Natürlich mussten wir eine „kleine“ Gebühr dafür zahlen. Aber wir denken, Globetrotter hat fair gehandelt und nicht darauf gedrängt etwas an einem Produkt zu tun, dass eventuell schon in die Jahre gekommen ist, aber noch in einem guten Zustand war. Hast du dies jemals mit einer lokalen Werkstatt versucht? Wir waren jedenfalls zufrieden. Auch bei anderen Kontakten und Käufen, fühlten wir uns stets gut beraten.

Multifuelkocher Hexon Edelrid

Kocher tunen

Die Ansprüche wachsen mit neuem Wissen. Wir kauften den Edelrid „Hexon“ Multifuelbrenner, um ihn mit dem großen Trangia Set zu kombinieren. Beim ersten Einsatz auf Korsika verstopfte die Düse ständig, obwohl wir sie täglich reinigten. Zurück in Deutschland schickten wir den Brenner zum Händler zurück und dieser zum Hersteller Edelrid. Einige Wochen später bekamen wir den Brenner mit neuen Düsen. Uns fiel der Unterschied nicht sofort auf und riefen deshalb den Kundenservice von Edelrid direkt an. Sie erklärten uns, dass Problem mit der Düse war bekannt und sie haben bereits die Düsen verändert. Warum der Händler weiterhin Brenner mit den alten Düsen verkaufte, haben wir nicht herausgefunden.

Schlafen 2017

Schlafsäcke, Unterlage, Kopfkissen

Zelten wie schrecklich. Ist das nicht kalt und naß? Mit dem richtigen Zelt, vernünftigen Unterlagen und dem passenden Schlafsack ist zelten sehr gemütlich. So gemütlich, dass wir es i.d.R. einer Pension vorziehen. Bei den Unterlagen haben wir fast die gesamte Entwicklung mitgemacht. Meine erste war eine sogenannte Isomatte. Dann kam eine Therm-a-Rest Matte. Damals noch ca. 1 kg schwer und mit einem großen Packmaß.

Tunnelzelt: Helsport Fjellheimen Superlight Camp 3

Leichteres Tunnelzelt

Nach ein paar Fahrten mit dem Exped Mira III wollten wir ein paar Verbesserungen haben. Vor allem mehr Schutz gegen Schlagregen und eine größe Abside. Wenn das Zelt auch noch leichter wäre, könnten wir damit glücklich werden. Also machten wir uns wieder auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten und kauften uns das Tunnelzelt Fjellheimen Superlight Camp 3 von Helsport.